Über das Projekt

Die Erschließung und Bearbeitung des Bestandes der Wiener Fuggerzeitungen erfolgte im Rahmen eines vom Wissenschaftsfonds (FWF) (Projekt P 23080-G18) geförderten Projektes unter Leitung von PD Dr. Katrin Keller im Zeitraum zwischen März 2011 und Februar 2015. Organisatorisch getragen und unterstützt wurde das Vorhaben vom Institut für österreichische Geschichtsforschung Wien in Zusammenarbeit mit der Sammlung von Handschriften und alten Drucken der Österreichischen Nationalbibliothek.

Im Rahmen des Projektes waren an der Erhebung der Daten und der Erschließung von Orten und Personen beteiligt: Dr. Katrin Keller, Dr. Paola Molino sowie bis Februar 2013 MMag. Nikolaus Schobesberger. Von Nikolaus Schobesberger wurden auch ergänzende Karten [siehe Materialien] angefertigt.
Bereits während der Aufnahme selbst wurden Recherchen zur Identifizierung von Orten und Personen durchgeführt. Nach Abschluss der Erhebungen im Herbst 2012 beliefen sich die Zahlen auf etwa 10.000 Personen und 5.500 Orte. Um fehlende Identifizierungen zu ergänzen, wurden dann auch Rechercheaufträge an auswärtige Expertinnen und Experten gegeben. Auf dieser Basis waren von Oktober 2012 bis Januar 2013 für das Projekt tätig:

Dr. Katharina Arnegger (Wien)
Dr. Zoltán Bagi (Szeged, Ungarn)
Dr. Frédéric Ieva (Turin, Italien)
Dr. Ilaria Maggiulli (Bologna/Rom, Italien)
Dr. Chiara Palazzo (Venedig, Italien)
Mag. Inge Schipper (Leiden, Niederlande)
Mag. Nurdan Sentürk (Wien)

An der Redaktion des Personenregisters und Recherchen in der GND war außerdem Frau MMag. Sarah Pichlkastner (Wien) beteiligt.

Zur Ergänzung der Datenbank hat Frau Dr. Margarete Biringer (Wien) freundlicherweise wesentliche Teile ihrer Dissertation zur Verfügung gestellt [siehe Bibliographie], in der sie 2007 die Transkriptionen der aus Wien und Prag stammenden Zeitungen der achtziger Jahre des 16. Jahrhunderts vorgelegt hat.